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mein Leben mit ...
über die Erlebnisse mit einem DP "aus 2. Hand". Herzlichen Dank für eure Schilderungen!
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Hallo liebe DPI !
Über Eure Website hat meine "neue" Familie mich im September diesen Jahres gefunden :-))) ... Gesehen - geschehen!
Sie sagen, dass sie manchmal das Gefühl haben, dass ich auf Eurer Website auf sie gewartet habe... Und sie haben gesagt, es war (und ist) Liebe auf den ersten Blick!
Sie können gar nicht verstehen, dass ich weg gegeben wurde. Kann ich auch nicht verstehen, schaut mal wie zuckersüß und lieb ich bin: Allerdings hätten mich Frauchen und Herrchen ja gar nicht gefunden, wenn die Menschen davor mich behalten hätten...
Und mit Frauchen und Herrchen sind jetzt alle meine Hundeträume in Erfüllung gegangen. Die Eltern von Frauchen sagen sogar, dass ich der "Enkel"hund bin!
Wie Ihr seht, haben Frauchen und Herrchen mit mir das große Los gezogen!
Ich wünsche allen "Vermittlungspinschern" auf der Website viel Glück, dass auch sie IHRE Menschen finden!
Liebe Grüße Feli
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© DPI Dezember 2009
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Unser Leben mit Gani ...
Eigentlich sollte es ja ein Dobermann werden - nur meinem Freund war er dann eine Nummer zu groß. Also ging es auf Internetrecherche, bei der wir dann auf die Rasse „Deutscher Pinscher“ aufmerksam geworden sind. Nach ein paar Klicks stießen bei der DPI auf Gani, unsere kleine Maus. Sie suchte trotz eines liebevollen Zuhauses eine neue Familie, weil sie sich mit ihren 4-beinigen Rudelmitgliedern nicht mehr vertrug.
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Nach einem Kennenlerntreffen zog Gani dann im Oktober 2008 bei uns ein und wir machten sie zunächst mit ihrer neuen Umgebung vertraut. Gani hatte am ersten Wochenende nur uns zum Kennenlernen und dann ging der Alltag los: Büro, Arbeitskollegen, der kleine Sohn meines Freundes, der 2x die Woche bei uns ist, Pferdekumpel Rocco im Stall besuchen, S-Bahn, Rolltreppen, U-Bahn, Aufzüge, Familie, neue Hundefreunde. Die ersten zwei Monate waren sicher sehr aufregend für die kleine Gani, bis sie sich in alle Tagesabläufe richtig toll integriert hatte.
Aus Zufall stellten wir fest, dass Gani uns auch vom Pferd aus gut gehorcht. Von da an durfte sie uns bei unseren Ausritten begleiten. Was kann es schöneres geben, als 2-3 Std. je nach Wetter in Begleitung zweier Pferde und der Hundefreundin durch den Wald und über Felder zu laufen?
Da Gani so lerneifrig ist, bringen wir ich mit Unterstützung einer Hundetrainerin kleine Tricks und Kunststücke, die Gani sehr schnell begreift und die ihr sichtlich Spaß machen
- auch wegen die kleinen Wienerle-Belohnungen. Ab dem Frühjahr werden wir uns für die Reitbegleithund-Prüfung (VFD) vorbereiten.
Inzwischen ist Gani über ein Jahr bei uns und vollständig in unseren Alltag integriert. Aber natürlich hat auch sie anfangs ihre Grenzen ausgetestet. Konsequenz von Seiten der Menschen ist das A und O für ein reibungsloses Zusammenleben. Diese Konsequenz vereinfacht den täglichen Umgang – dann genügt auch nur ein NEIN. Pinschertypisch werden zwar ab und an Befehle in Frage gestellt, und ich musste lernen, damit umzugehen, denn Gani hat mir durch ihr Verhalten meine eigenen „Schwächen“ aufgezeigt. Ich nahm ihre Hinweise an und arbeitete an mir. So sind wir sehr schnell zu einem echt guten Team geworden.
In der Wohnung und im Büro merkt man gar nicht, dass Gani überhaupt da ist. Sie hat jeweils eine Kuscheldecke, in die sie sich turbanmäßig komplett einwickelt. Manchmal sieht man vielleicht die Nasenspitze herausschauen.
Dafür ist Gani draußen ein Wirbelwind. Sie liebt es mich auf dem Fahrrad zur die Arbeit zu begleiten, von dort aus in den Stall und danach abends wieder heim ... das sind allein jeden Tag 12 Kilometer. Mittags gehen wir eine knappe Stunde mit ihr und am Wochenende kommt mit den Ausritten sicherlich eine Strecke von ca. 30 Kilometer zusammen und Gani ist immer vorne dabei.
Ganis gute Kondition haben wir langsam und stetig aufgebaut, auch wenn ich am Anfang noch Bedenken hatte, weil sie ja nur 43 cm groß ist. Sie hat mich aber schnell überzeugt, dass sie auch längere Galopp-Strecken mit der linken ;-) Pfote erledigt.
Nach so einem richtig langen Ausflug, baut sie sich in der Pferdebox im Heu ein Nest,um sich kurz auszuruhen, während ich mich noch um Pferd kümmere. Und dann ist Ganis Akku auch schon wieder voll aufgeladen und sie zu Allem bereit - auch noch zum herumtoben mit den Stallhunden - von Müdigkeit keine Spur :-).
Die Entscheidung für einen Deutschen Pinscher war für uns die einzig Richtige und mit Gani haben wir unser Glückslos gezogen – Danke.
Natalie und Chris aus München
© DPI November 2009
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Hallo liebes DPI-Team und liebe DP-Freunde,
ich verfolge nun das Geschehen auf der Homepage seit ziemlich genau 13 Monaten.
Der Hauptgrund liegt ca. 3m rechts neben mir in seinem ausgepolsterten Körbchen und ist wieder am schlafen. Mein unkastrierter Deutscher Pinscher Rüde hat den paradoxen Kosenamen "Dicker", weil er Anfangs so dünn war, dass man alle Knochen mit dem bloßen Auge zählen konnte. Er ist 2 Jahre alt und wurde abgegeben, weil er die Kinder gebissen hat.
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Als ich "unseren" Deutschen Pinscher auf der Tierheimhomepage gesehen habe, war es wie Liebe auf den ersten Blick. Wir wohnen zwar ziemlich weit entfernt, aber wir meldeten uns sofort. Leider bekamen die Auskunft, dass sie nur in die nähere Umgebung vermitteln würden und es genug Interessenten gibt. Dennoch sind wir sonntags einfach zum Tierheim gefahren - die 200km haben uns nicht abgeschreckt.
Das Spazierengehen verlief harmonisch und im Nachhinein wissen wir, dass der Dicke ein Vorbild von Hund sein kann, wenn er Leuten gefallen will! Es wurde vereinbart, dass eine Vorkontrolle von einem uns nahe gelegenen Tierheim erfolgt. Diese bestanden wir und somit durften wir den Dicken eine Woche später glücklicherweise zu uns holen.
Zuhause angekommen war es Stress pur, der Hund ist wie ein verrückter durch das Haus gerannt und konnte uns keine Sekunde aus den Augen lassen, ohne dass er in den schrägsten Tönen angefangen hat zu jaulen. Er war sehr unsicher, hatte vor vielen Gegenständen Angst und hat alles Essbare in Sekundenschnelle geklaut. Von Gehorsam konnte man auch nicht mehr reden, der Hund war wie ausgewechselt.
Nun konnten wir seine Problematik erleben, die bislang weder eine Hundeschule, noch ein Hundetrainer beheben konnte. Wir waren die ersten Tage erschrocken und haben später auch noch weitere seiner "Macken" nach und nach kennen gelernt.
Besonders ausgeprägt war auch sein Futterneid gegen über allen Lebewesen und zu allem Übel mussten wir erstmal herausfinden, dass er überhaupt kein Geflügel verträgt (bis jetzt weiß ich nur von zwei Futtersorten, dass dort wirklich kein Geflügel enthalten ist) und die 5-fach Impfung hat er auch nicht vertragen.
Nach ca einem halben Jahr konnten wir behaupten, dass sich der Dicke wirklich gut entwickelt hat und nicht mehr so oft von Panikattacken heimgesucht wird, er ist dann immer ohne Grund schreiend weggerannt. Sein Jagtrieb hielt sich schon in Grenzen und er gehorchte immer besser.
Nach nun einem Jahr ist er wie ausgewechselt: er ist lebhaft, mutig, verträgt sich problemlos mit Hündinnen und Rüden und er kann auch mehrere Stunden alleine bleiben. Wenn ich den ganzen Tag zu Hause bin, ist der Hund im Haus wie unsichtbar. Draußen geht es dann richtig rund: er ist beim Spielen wie eine Rakete und lebt regelrecht seine Bedürfnisse aus. Sein Schleudersack ist für ihn die Beute, die er jagt, reißt, tot schüttelt und dann versucht in Einzelteile zu zerlegen, wenn es sein muss fliegt er beim Zerren hinterher, schnappt danach und versucht mir die Beute abzunehmen. (Zu Weihnachten nähe ich ihm einen neuen Schleudersack, der alten existiert nur noch zum Teil und so soll es auch sein!)
Der Dicke ist kein Plüschtier, aber ich kann meinen Kopf auf ihn legen, er guckt kurz und legt sich hin und schließt beruhigt die Augen... . Er ist für uns zu unserem Traumhund geworden und ein Beweis dafür, dass ein Problemhund zum Kampfschmuser werden kann (auch ohne Hundeschule und Hundetrainer), wenn der Hund gerecht behandelt und ausgelastet wird.
Auch Kinder mag er jetzt: wenn die Nichte von meinem Freund da ist, auch über mehrere Tage, sitzt er neben dem Sandkasten und ist ganz entspannt und zufrieden.
Irgendwann wollen wir die BH-Prüfung ablegen, allerdings kann das noch dauern, denn die Beschreibung, dass dem DP hin und wieder sein Temperament im Weg steht, passt auch auf unseren Dicken sehr gut, er liebt es Unfug zu machen!
DENN: viele Probleme lösen sich bei Sympathie "wie von alleine" :) (auf keinen Fall werden wir ihn kastrieren lassen!)
Wir hoffen, dass die zur Vermittlung stehenden Pinscher ein schönes Zuhause finden und Interessenten sich nicht von ihren Macken abschrecken lassen.
Einen lieben Gruß von dem Dicken und Sandra
© DPI November 2009
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Hallo Ihr DPI’ler,
eure neue Seite „mein Leben mit ... “ musste ich sofort anschauen und, obwohl unser Fipse nicht über Euch, aber auch aus zweiter Hand zu uns kam, hier unsere Geschichte ... .
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Fips (Lux vom Leiselbach) hatte wohl Glück, dass ich unvorsichtigerweise ;o) über meine Pinschervorliebe sprach, am gleichen Tag bekam ich den kleinen Mann, damals knapp ein Jahr alt, einfach vorgestellt, bzw. wurde er unserer Sennenhündin gezeigt, und die fand ihn „annehmbar“ (da dachte sie wohl noch, dass er abends wieder geht). Nun ja, es wurde eine kurze Probezeit vereinbart, in der er sich mustergültig verhielt, und so durfte er bleiben.
Und dann packte er aus!
Er kam damals ziemlich abgemagert mit 13kg bei uns an, weil er in einer Meute von 5 Hündinnen gelebt hatte, die eine nach der anderen heiß wurden, und der arme Kerl konnte gar nichts mehr fressen vor Aufregung. Bei uns war dieser Anreiz weg, also musste fresstechnisch aufgeholt werden. Ich muss dazu sagen, Fipse ist typisch Pinscher – hochintelligent und eine Sportskanone, er hat Sprungfedern in den Beinen.
Er klaute alles, was nicht hinter Vorhängeschlössern gesichert war, bevorzugt waren Dinge, die in Plastik eingepackt waren. Ein regelrechter Junk-Food-Hund! Leider schloss dieses Sucht sämtliche ein Plastik eingepackten Dinge ein, ich erinnere mich mit Grausen an die Großpackung Tackernadeln, die zu Tausenden in der Wohnung verteilt waren.
Und nach den ersten Erfolgen war nichts mehr vor ihm sicher, selbst ganz oben vom Küchenschrank holte er sich, was er interessant fand. Unsere Wohnung war zu dieser Zeit vorbildlich aufgeräumt.... und ich kurz vorm Nervenzusammenbruch, es war sehr anstrengend!
Das zweite Problem war, dass er sich anscheinend bisher nur mit Hunden beschäftigt hatte, Menschen waren eher nebensächlich. Er war glücklich mit unserer Hündin, aber wehe, wenn Menschen etwas von ihm wollten, dass ihm nicht in den Kram passte. Glücklicherweise bin ich durch den Umgang mit Hengsten recht schnell in meiner Reaktion, die Retourkutsche kam automatisch beim ersten Zähnefletschen - und nach einigen Wiederholungen hatte er kapiert und dieses uneinträgliche Verhalten eingestellt.
Leider nicht abstellen konnten wir seinen Jagdtrieb, er ist einfach zu schlau: solange die Schleppleine dran ist, hört er wunderbar, aber ein klick, und er ist drei Stunden weg. Das kommt wohl aus seiner Jugendzeit, da konnte er mit der Meute im Wald sein Unwesen treiben und hatte wohl auch genug Erfolg, weil er so schnell ist. Bereits am ersten Tag bei uns lieferte er ganz stolz eine Amsel ab, die er gefangen hatte. Wühlmäuse, Maulwürfe und Ratten haben wir seit damals keine mehr auf dem Grundstück gesehen.
Nun ist Fips seit gut drei Jahren bei uns und als Fitnesstrainer für meinen Mann angestellt. Sie machen täglich wilde Fahrradtouren, von denen Fipse glücklich zurück kommt. Er klebt meinem Mann an der Seite - als dieser das Dach des Gartenhause decken wollte, kam der Lütte sogar die Leiter hochgeklettert, um dabei zu sein, es gibt einfach keine Grenzen für ihn. Seit Ostern lebt noch eine junge Mischlingshündin bei uns, die ihm jetzt auch noch beigebracht hat, dass man mit Menschen kuscheln kann. Unsere alte Hündin mit ihren 50kg war ja nie auf der Couch bzw. auf meinem Schoß, aber da die kleine Paula mit Vorliebe bei uns liegt, hat er das nun auch übernommen und fängt an, mit Pfötchengeben um Streicheleinheiten zu bitten. So etwas wäre früher nie vorgekommen! Unsere alte Nanne hatte ihm die grundsätzlichen Manieren beigebracht, Paula ist für das Zwischenmenschliche/Hundige zuständig.
Ich glaube, Fips ist zufrieden, dass wir es gewagt haben, den praktisch unerzogenen Hund aufzunehmen. Er hat sich zu einem tollen Hund entwickelt, der uns täglich viel Freude bereitet!
Liebe Grüße auch an Hartmut, Liesel und Fipsen’s Bruder Gustav, wie schön, dass es auch hier geglückt ist, nach einem schlechten Start einem Pinscher ein schönes Leben zu bereiten.
Jeanette
© DPI November 2009
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Die Liebeserklärung an einen Hund ... an Pinscher „Lasco vom Leiselbach“, bei uns Gustav genannt,
den wir aus einem Tierheim im Mai 2007 zu uns nahmen.
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Mein Mann wünschte sich nach dem Tod unserer Schnauzerhündin Sophie von Herzen einen neuen Hund: einen Deutschen Pinscher. Ich konnte nach dem Elend des Todes unserer Sophie an keinen neuen Hund denken. Wie wir Hundefreunde das kennen: dieses Gefühl währt nur einige Wochen oder auch Monate, dann braucht man dringend einen neuen Weggenossen. So ging es auch mir.
Nach kurzem hin- und her entschieden wir uns gemeinsam für einen Hund aus einem Tierheim. Ich entsprach dem Wunsch meines Mannes nach einem Deutschen Pinscher, weil wir ihn, dem Charakter nach, unserer Schnauzerhündin für ähnlich hielten.
Wir fanden Lasco im Tierheim Rüsselsheim via Internet, bekundeten Interesse und besuchten Lasco. Ich erfuhr, dass Lasco sich durch mehrere Familien gebissen hatte, und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Wir holten ihn am Freitag ab, und am Sonntag darauf saß ich aus Angst vor dem Hund (fast) auf dem Küchentisch. Mein Mann war unglücklich, der Hund war unglücklich, und ich erst recht. An diesem Sonntag stellte ich mir die Frage: „Hund weg, oder meine Angst weg?“
Ich entschied mich für Angst weg.
Damit begann ein langer Weg der Annäherung zwischen mir und meinem Hund. Mein Mann übernahm, ganz natürlich, die führende Rolle in unserer neuen Dreier-Beziehung. Lasco machte nur noch Zicken:
1: Ich gehe nicht in die Scheune!
2: Ich gehe schon gar nicht ins Auto!!
3: Ich komme doch schon zehnmal nicht aus meinem Körbchen, wenn du mich rufst ...
4: ... und wenn du mich im meinem Körbchen streicheln willst, dann bist du tot.
5. Wenn mir was nicht passt, knurre oder beiße ich, das hat ja bis jetzt auch immer geklappt.
6. und so weiter und so weiter . . . , selbst die besten Leckereien halfen nicht.
Die direkte Konfrontation mit unserem Hund hatte ich in die Hände meines Mannes gelegt. Ich tat es wohl überlegt. Er ist in der Lage, komme was will, seinen Willen durchzusetzen und nicht bei Gegenwehr zurück zugehen. Ich bin nicht so willensstark. Bei einer aggressiven Konfrontation zwischen Lasco und mir bestand die Gefahr, dass er den Kampf gewinnt. Dann hätte ich für alle Zeiten verloren. Ich beneidete meinen Mann nicht um seine Führungsposition, und auch nicht meinen Hund. Es war für alle keine schöne Zeit.
Es kam, wie es kommen musste. Lasco war mit erschreckender Vehemenz aggressiv und biss meinen Mann in die Hand. Er bekam von meinem Mann sofort, ohne Zeitversetzung die Quittung. Die Haue waren für den Hund kurz und schmerzhaft. Meinem Mann, der sie austeilte, tat es noch mehr weh. Es passierte in diesen Momenten jedoch nichts Falsches. Das Mitglied in der Meute ( Lasco) wurde mit der Disziplin und der Rangordnung in seiner neuen Familie vertraut gemacht. Mutter Natur ist auch nicht übermäßig sensibel, aber niemals nachtragend.
Nach 3 Wochen heftiger Auseinandersetzungen, in denen es dreimal wegen Beißens und drohendem, aggressiven Knurrens eine an die Ohren gab, waren die Fronten geklärt und Gustav musste bis heute nie wieder körperlich gemaßregelt werden.
Es ist für mich sehr wichtig, klar zu machen, das Lasco bei uns nicht verprügelt, geknechtet und unterdrückt wird. Er wurde aber in seine Grenzen verwiesen! Mein Mann, als der Anführer, hat ihm seine Grenzen gesetzt. Nicht übermäßig sensibel, aber niemals nachtragend, wie Mutter Natur.
Und in diesen Grenzen lebte unser Gustav (nie mehr Lasco), von Tag zu Tag auf. So vieler vorsichtiger, misstrauischer Schritte bedurfte es von ihm, bis er endlich Vertrauen in eine Ordnung fand, die er auch verstand. In unserem Inneren wussten wir, dass unser Hund an der ganzen Malesche keine Schuld trug. So vieler Schritte bedurfte es von mir, um Gustav Vertrauen zu geben in seine neue Ordnung. Vertrauen musste aufgebaut werden, wir erreichten dies erstens durch die alltägliche Routine, durch immer wieder kehrende Rituale und durch üben „schrecklicher“ Situationen. Der Alltag begann zu greifen. Ich fügte Gustav bewusst in meine Tagesroutine ein. Wir gingen gemeinsam in die Scheune und wenn Gustav es auch noch so ungern tat. Ich zeigte ihm die Scheune, 1 Stunde, 2 Stunden lang, immer wieder und dann, endlich, hatte Gustav vor der Scheune keine Angst mehr. Ich zeigte ihm das Auto, stundenlang, und dann hatte Gustav auch davor keine Angst mehr und so ging es jeden Tag ein ganz kleines Stückchen weiter.
Im 1. Jahr kam es zu 2 weiteren Beißvorfällen, die uns nochmals bewusst machten, dass wir einen Hund haben, der als Wachhund gezüchtet wurde, und kein Schmusespielzeug ist, wie viele Menschen heute einen Hund begreifen. Die Erkenntnis, dass wir die Menschen nicht vor dem Hund schützen müssen, sondern aus oben genanntem Grund den Hund vor den manchmal sehr unsensiblen Menschen, erleichterte uns das Verständnis für das Verhalten unseres Hundes. Wir wussten zudem, dass Gustav in seinem Verständnis früher das Leittier war und die ganze Verantwortung für seine Meute trug. Es bedurfte unendlicher Geduld, ihm zu verstehen zu geben, dass nun ein anderer, mein Mann, diese Position innehat.
Das letzte Quäntchen an Vertrauensbeweis zeigte sich nach fast 2 Jahren, als Gustav im Auto mit meinem Mann eine Waschbahn durchfuhr, und ein Angestellter mit dem Hochdruckreiniger die Scheiben bearbeitete. Es war ihm sichtlich unheimlich, aber er rastete nicht aus, sondern vertraute bedingungslos meinem Mann.
In diesem Sommer bestand Gustav alle 3 Begleithunde Prüfungen auf einen Rutsch und mit Bravour. Wie Gustav mich in sein Weltbild eingefügt hat, kann ich nicht beurteilen, aber ich habe nun einen Hund, wie ich ihn mir wünsche: er ist vorsichtig im Umgang mit mir, er zeigt mir seine Zuneigung, er ist niemals aufdringlich, er platzt fast vor Lebensfreude und bringt mich durch sein Wesen zum Lachen.
Im Gegenzug achte ich seine Persönlichkeit: wenn Gustav schwer beschäftigt im Garten ist und ich ihn rufe, kommt er zwar zu mir, aber mit einer Bürste. Dann weiß ich: es passt ihm jetzt nicht, aber er kommt trotzdem.
Wie viel mehr Wert ist die freiwillige Unterordnung eines Hundes, als ein durch Drill, Geschrei und Schläge unterwürfiger Hund, der seiner Persönlichkeit beraubt wurde.
Erst war er Lasco, jetzt ist er Gustav, ein sehr charmanter Hund.
Nochmals möchte ich deutlich darauf hinweisen, dass ein willensstarker Hund einer konsequenten Führung bedarf. Der Hund darf nicht die Rolle des Leittieres übernehmen. Er ist damit überfordert und wird „ungemütlich“, weil er seinen sich selbst auferlegten Pflichten nicht gerecht werden kann!
Es ist eine Bereicherung mit einem Hund zu leben, der entspannt und mit Freude an unserer Seite ist. Ich weiß, wir sagen das jedes Mal tief überzeugt: wir hatten noch nie einen feineren Hund, wenngleich seine Vorgänger auch auf ihre Art einzigartig und liebenswert waren und unvergessen sind.
Mit lieben Grüßen Hartmut, Liesel und Gustav aus Waldhessen
© DPI November 2009
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Hallo Michaela,
Arco's neues Zuhause und unser Leben mit Hexe sind nun seit Sonntag die Gleichen.
Hexe ist nun ein supersüßer und megalieber DP. Kurzbeschreibung: Kumpel, Schmusetier, Radauhenne und Liebling aller Hundehalter die wir kennen. Gehorsam ist sie natürlich auch, außer wenn sie Katzen sieht. Sie liebt Inlineskaten, Erlebnisspaziergänge (Safari), Velofahren und alles Andere was Spass macht.
Nun war Hexe am 13. September ein Jahr bei uns und am letzten Sonntag kam dann Arco zu uns. Ein lieber süßer Junge. Er harmoniert total mit uns drei. Auch hat er schon angefangen wieder zu leben, da ihn Hexe sehr gut empfangen hat und ihm zeigt was ein Pinscherleben noch für schöne Seiten hat.
Die beiden sind so süß zusammen. 
Liebe Grüsse aus der Schweiz von Arco, Hexe, Katrin und Ritchi
© DPI September 2009
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DP-Notruf
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bei der Erziehung
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DP Vermittlung
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Neue Familie 
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zum Schmunzeln
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